COVID-19 Schutzkonzept

Schutzkonzept der Hightide Kayak School GmbH zur Durchführung von Kanusport- und Stand Up Paddling-Aktivitäten während der Corona-Pandemie. Interner COVID-19 Beauftragter: David Storey +41 79 673 64 01
Version 3.0 vom 16.01.2021

1 Ziele

Mit dem vorliegenden Konzept soll aufgezeigt werden, wie im Rahmen der nach wie vor geltenden, übergeordneten Schutzmassnahmen organisierte Paddel-Sportaktivitäten stattfinden können. Ziel ist es, unseren Gästen sowie Sportlerinnen und Sportlern die Ausübung von Paddelsportarten zu ermöglichen, ohne dabei unnötige Risiken einzugehen. Folgende Ziele möchte Hightide Kayak School GmbH («Hightide») erreichen:

-Unsere Empfehlungen und unser Handeln entsprechen den behördlichen Anforderungen.
-Es gibt einfache Regeln, klare Empfehlungen und günstige Lösungen für individuell Sporttreibende, Clubs und Paddelschulen.
-Kanusportleiter- und SUP-Unterrichtende können wieder ihrem Beruf nachgehen.

Unsere Botschaft an die Öffentlichkeit ist klar: „Wir sind und bleiben solidarisch, wir halten uns strikt an die Vorgaben und wir wollen keine Sonderregelung.“ Das vorbildliche Verhalten der Mitarbeiter, unserer Gäste, der Sportlerinnen und Sportler dient dem Kanu- und SUP-Sport.

2 Risikobeurteilung und Triage

a. Krankheitssymptome

Die Geschäftsleitung macht alle Mitglieder, Kunden und Personen mit Zugang zu unserer Basis vorgängig darauf aufmerksam, dass Personen mit Krankheitssymptomen nicht an den Sportaktivitäten teilnehmen dürfen.
Alle Personen mit Krankheitssymptomen (Leitende und Teilnehmende) bleiben zu Hause, respektive begeben sich in Isolation. Sie rufen ihren Hausarzt an und befolgen dessen Anweisungen. Die betroffene Trainingsgruppe/Paddelgruppe wird umgehend informiert.

b. Altersgruppen und Menschen mit Behinderungen

Organisierte Kanusport- und SUP-Aktivitäten beschränken sich im Rahmen dieses Schutzkonzepts im Grundsatz auf Aktivitäten mit Personen, die nicht auf Hilfestellungen durch andere Personen angewiesen sind. Solche Personen (z.B. Kinder, Menschen mit Behinderungen, Senioren) können nur an den Aktivitäten teilnehmen, wenn die Hilfestellung durch eine Person aus dem eigenen Haushalt erbracht werden kann. Die maximale Gruppengrösse von 5 Personen wird nicht überschritten. Aktuell finden keine PaddelAbility Sessions statt.

c. Anreise, Ankunft und Abreise zum und vom Ausführungsort

Die Anreise zum Ausführungsort erfolgt bevorzugt einzeln zu Fuss, mit dem Velo, dem öffentlichen Verkehr oder dem Privatauto. Die Paddelaktivitäten finden bevorzugt in der unmittelbaren Umgebung unserer Basis statt.

3 Infrastruktur

a. Betreten des Gebäudes

Beim Betreten des Gebäudes muss eine Maske getragen werden. Es steht Desinfektionsmittel beim Eingang zur Verfügung und alle Gäste und Guides desinfizieren sich die Hände vor dem Betreten und beim Verlassen des Gebäudes.

b. Platzverhältnisse

Kanusport- und SUP-Aktivitäten finden in Gruppen von maximal 5 Personen statt. Bei Aktivitäten mit einer Leitungsperson zählt diese zur Gruppe. Die maximale Gruppengrösse kann im Falle neuer Vorgaben des Bundesrats angepasst werden. Der Durchführungsort für die Aktivität wird so gewählt, dass die Einhaltung des Mindestabstands von 1.5m jederzeit gewährleistet ist. Zu bevorzugen sind grosse Wasserflächen wie Seen oder breite Flüsse. Pro Person müssen jederzeit mindestens 10m 2 zur Verfügung stehen. Können diese Regeln nicht eingehalten werden, findet keine Aktivität statt. Wenn die örtlichen Gegebenheiten beim Ein- und Auswassern die Einhaltung der Distanzregeln nicht zulassen, muss das Ein- und Auswassern zeitlich gestaffelt geschehen.
Die in der Basis von Hightide verbrachte Zeit wird minimiert. Die Teilnehmenden / Gäste erscheinen erst zur vereinbarten Startzeit auf der Anlage und verlassen sie nach Ende der Aktivität umgehend.

c. Umkleide/Dusche/Toiletten

Die BAG-Regeln sind gut sichtbar an Eingängen/Türen platziert.
Im Gebäude werden Masken getragen. Garderoben werden nur zum Umziehen und als Wertsachendepot genutzt. Ein Abstand von 1,5m zwischen allen Personen wird jederzeit eingehalten. Duschen können nicht benutzt werden. Die Nutzung von Toiletten erfolgt nacheinander (1 Person pro Toilette).

d. Reinigung

-die Türklinken von Toiletten, Garderoben und Trockenraum werden regelmäßig 3mal täglich (morgens/mittags/abends) desinfiziert.
-Reinigung viel benutzter Flächen (z.B. Türklinken, Lichtschalter, Spülknöpfe): Vor und nach der Aktivität durch die leitende Person bzw. durch individuell Sporttreibende.
-Reinigung Toilette und Garderoben (WC, Boden, Bänke): Täglich durch die eine vom Betreiber der Anlage zu bestimmende Reinigungskraft. Sollte dies nicht möglich sein, ist die Toilette zu schliessen.
-Vollständige Reinigung der genutzten Räume (inkl. Korridore usw.): ein Mal pro Woche durch eine vom Betreiber der Anlage zu bestimmende Reinigungskraft.
-Abfalleimer sind verschliessbar. Teilnehmende sind dazu angehalten, persönlichen Abfall zu Hause zu entsorgen.

e. Zugänglichkeit und Organisation zur und in der Infrastruktur

Wenn möglich sollte sich der Zugang auf das Materialdepot beschränken. Insgesamt dürfen maximal 5 Personen bei/in der Sportanlage/dem Materialdepot anwesend sein. Die Materialausgabe geschieht einzeln. Wo nötig werden Abstandsmarkierungen auf dem Boden angebracht. Die Leitungspersonen sind für die Einhaltung dieser Regeln verantwortlich.

f. Verteilung von mehreren Gruppen

Die geplanten Aktivitäten sind bezüglich
-Startzeit
-Durchführungsort
-Dauer
so organisiert, dass sich nie gleichzeitig mehrere Gruppen im Gebäude oder auf dem Umschwung treffen.
Aktivitäten/Trainings verschiedener Gruppen werden zeitlich gestaffelt abgehalten.

Beispiel: Gruppe 1 trifft sich um 09.30 Uhr und ist spätestens um 10.00 Uhr auf dem Wasser, d.h. nichtmehr in der Nähe der Garderobe /des Materialdepots; Gruppe zwei trifft sich um 10.00 Uhr und ist spätestens um 10.30 Uhr auf dem Wasser. Das Zusammentreffen von mehreren Gruppen z.B. auf dem Wasser ist unter allen Umständen zu vermeiden. Die Teilnehmenden müssen von den Leitenden über die Absprachen informiert werden und dürfen den vorgesehenen Durchführungsort nur mit ausdrücklicher Erlaubnis der leitenden Person verlassen.

4 Geführte Touren, Kurse, Trainingsformen, -inhalte und -organisation

Die Einhaltung der Abstandsregeln wird durch folgende sportartspezifische Regeln unterstützt:
-Es werden ausschliesslich Aktivitäten in Einzelbooten durchgeführt (Einer-Kajak, Einer-Kanadier, standardmässiges SUP Board), Ausnahmen für Zweierboote können nur für Personen aus dem gleichen Haushalt gemacht werden.
-weniger geübte Paddler benutzen möglichst stabile Boote um das Risiko einer Kenterung, die körperlich nahe Rettungsmassnahmen zur Folge hätte, zu minimieren.
-Trainings – und Spielformen mit Körperkontakt werden unterlassen („Fangis“, Kanupolo)
-Trainingsformen mit Kontakt zu Gegenständen o.ä., die von allen Teilnehmenden berührt werden, werden unterlassen (z.B. Ballspiele, Krafttrainings).
-Auf Spritzdecken für Gäste, die im Umgang damit nicht geübt sind, wird verzichtet.

-Für Gäste, die an Coaching-Kursen teilnehmen, wird die Verwendung der Spritzdecke am Strand geübt (unter Einhaltung eines Abstands von 1,5 m).
-Wildwasserfahrten werden nur mit Teilnehmenden durchgeführt, welche die Eskimorolle oder Selbstrettungstechniken bereits beherrschen, maximale Gruppengrösse 5 Personen. Priorität hat die Lütschine direkt neben unserer Basis, vor anderen, weiter entfernten Flüssen.

a.Risikogruppen

Vulnerable Personen nehmen nicht an organisierten Kanusport- und SUP-Aktivitäten teil und leiten diese auch nicht.

b.Material

Die leitende Person stellt sicher, dass genügend Material für die Teilnehmenden zur Verfügung steht. Das Material wird einzeln ausgegeben und nach der Benutzung von der Leitungsperson gründlich desinfiziert.
-die Paddel werden vor dem Gebrauch desinfiziert
-Drysuits, Neoprenanzüge, Jacken und Schwimmwesten werden nach Gebrauch gewaschen/desinfiziert.
-Während der Aktivität findet kein Austausch/Wechsel von Material oder anderen Gegenständen statt.

c. Risiko/Unfallverhalten

Grundsätzlich finden nur organisierte Aktivitäten auf Gewässern statt, deren Schwierigkeit von allen Teilnehmenden unter den herrschenden Bedingungen (Wetter, Wasserstand, persönliches Befinden) problemlos gemeistert werden können. Der Fokus liegt klar auf Technik, Kondition und persönlichem Wohlbefinden und nicht darauf, neue Schwierigkeiten zu meistern oder unnötige Risiken einzugehen.

Folgendes wird eingehalten:
-Keine Aktivitäten bei unsicheren Wetterverhältnissen (Unwetter, Starkwind,Hochwasser).
-Keine Aktivitäten auf Gewässern der Schwierigkeitsstufe IV oder höher.
-Keine Aktivitäten in entlegenen Gebieten.

d. Schriftliche Protokollierung der Teilnehmenden

Alle Personen, die an einer Aktivität teilnehmen (Leitende und Teilnehmende) sind schriftlich
festgehalten (im Buchungssystem, dem Arbeitsplan oder auf Vermietverträgen).

5 Verantwortlichkeit der Umsetzung vor Ort

Überwachung, Commitment und Rollenklärung

Hightide spricht mit diesem Schutzkonzept Empfehlungen aus, wie der Kanusport und das Stand Up Paddling unter Einhaltung der übergeordneten Schutzmassnahmen des Bundes und mit einem möglichst kleinen Ansteckungsrisiko für alle Beteiligten ausgeführt werden können.
Hightide folgt den Empfehlungen und dem Schutzkonzept vom Swiss Canoe Verband. Die Verantwortlichkeiten für die Umsetzung der Empfehlungen sind wie folgt geregelt:
-Gesamtverantwortung über die Einhaltung/Bekanntmachung des Schutzkonzepts:Hightide Geschäftsleitung
-Vorbereitung der Infrastruktur und Einhaltung des Reinigungskonzepts: Hightide Geschäftsleitung
-Einhaltung der Schutzmassnahmen während einer Gruppenaktivität: Leitungsperson.
-Bei informellen Gruppen (z.B. fünf befreundete Erwachsene) muss die verantwortliche Person vor Beginn der Aktivität definiert werden.
-Einhaltung der Schutzmassnahmen während dem individuellen Sporttreiben: Jede Sportlerin, jeder Sportler selber.

Das Schutzkonzept ist ein Grundteil von unsere AGB. Durch die Buchung von unseren Aktivitäten werden die Teilnehmer über das Schutzkonzept informiert und müssen explizit bestätigen, dass sie informiert wurden und die Schutzmassnahmen einhalten werden.
Alle Gäste, Sportlerinnen und Sportler sind zu selbstverantwortlichem Handeln verpflichtet und halten sich solidarisch an das Schutzkonzept.

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